Nicht schon wieder Advent!

Predigt zu Offenbarung 1, 12-18

Als Kind war für mich die Adventszeit etwas ganz besonderes. Heute, als Erwachsener, ist sie für mich ein Graus: überfüllte Innenstädte, glühweinbeseelte Männer und „Last Christmas“ im Radio – entsetzlich!

Quelle: www.pixabay.com

Der christlichen Kirche geht es vielleicht ähnlich. Auch sie ist erwachsen geworden und hat nicht mehr so richtig Bock auf den Advent.

Aber was bedeutet „Advent“ denn eigentlich und wer ist es, auf den die Kirche wartet? Zur Predigt geht es hier…

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Brust raus und Kopf hoch!

Quelle: www.pixabay.com

Sieben schmerzvolle Wochen hatte ich auf diesen Termin gewartet. Nun endlich untersuchte mich ein Wirbelsäulen-Spezialist und Osteopath in Würzburg. Der Arzt nahm sich viel Zeit, schaute sich Wirbel für Wirbel an und kam schließlich zu dem Schluss: „Herr Halfmann, sie gehen zu gebeugt durch`s Leben.“. Also immer noch! Schon vor fünf Jahren, nach meiner damaligen Bandscheiben-OP , hatte ich diesen Hinweis in der Reha-Klinik erhalten: „Herr Halfmann: Brust raus und Kopf hoch!“. Und das, so dachte ich zumindest, hatte ich mir auch wirklich zu Herzen genommen.

Nun ist ja unsere äußere Körperhaltung sehr oft auch ein Spiegel einer inneren Haltung. Bei mir zumindest trifft dies zu. Lange Zeit bin ich innerlich gebückt durch das Leben gegangen, immer mit der Überzeugung: „Ich bin schlechter als die anderen“, oder um es mit den Worten der Transaktionsanalyse auszudrücken: „Ihr seid okay, ich bin nicht okay.“ Ein falsch verstandener Glaube hat diese Haltung noch unterstützt. Ich dachte damals, ich müsse mich klein machen, damit Gott groß werden kann.

Erst in den letzten Jahren habe ich erfahren, dass dies ein fürchterlicher Irrtum ist. Gott hat es nicht nötig, dass ich mich klein mache, ganz im Gegenteil: Es ist sein ausdrücklicher Wunsch und sein Ziel, dass ich mich mehr und mehr entwickle. Wie jeder irdische Vater, so freut sich auch mein Vater im Himmel daran, wenn seine Kinder mutig, stark und selbstbewusst werden. Was wäre das auch für ein lächerlicher Gott, der es nötig hätte, seine Kinder klein zu halten, um selber groß zu erscheinen?

In meinem Lieblingspsalm, Psalm 18, heißt es in den Versen 33 bis 36: „Er ist es, der mir Kraft zum Kämpfen gibt und einen geraden, gut gebahnten Weg. Er macht meine Füße gazellenflink und standfest auf allen steilen Gipfeln. Er bringt meinen Händen das Fechten bei und lehrt meine Arme, den Bogen zu spannen. Herr, du bist mein Schutz und meine Hilfe, du hältst mich mit deiner mächtigen Hand; dass du mir nahe bist, macht mich stark.“ Und eben diese Erfahrung habe ich in den letzten Jahren gemacht: Es ist Gottes starke Hand, die mir Halt gibt, es ist seine tiefe Liebe, die mir meinen Selbstwert vermittelt, es ist seine Gnade und Barmherzigkeit, die mir meine Würde zurück gibt und es ist sein Geist, der mir Kraft verleiht.

Je mehr ich mich diesem Gott anvertraue, der mir in Jesus Christus begegnet, umso mehr richte ich mich auf. Es ist SEINE Nähe, die mich stark macht!

„Brust raus und Kopf hoch!“ – das werde ich wohl weiter lernen müssen, nicht nur körperlich, sondern auch in meinem Herzen. Doch bin ich guten Mutes, dies auch zu tun. Denn Christus hat versprochen, mich niemals mehr loszulassen – also auch dann nicht, wenn ich mich wieder einmal klein mache und mich ängstlich verkriechen will. Auch dann hält er mich fest, ist spürbar da durch seinen Heiligen Geist. Von mir aus nennen Sie es Schwäche, aber so viel steht fest: Ohne die Gegenwart Gottes in meinem Leben wäre ich ein völlig verzweifelter und gebeugter Mensch. Umso mehr freue ich mich darauf, dass Jesus wiederkommt und ich einmal vor ihm stehen werde. Dann ist es ein für allemal vorbei mit der gebeugten Haltung.

Denn angesichts der vielen Katastrophen und Kriege in dieser Welt, die auch mir oft Angst machen, ruft Jesus seine Gemeinde auf, nicht zu verzweifeln. In Lukas 21, Vers 28 heißt es: „Wenn ihr die ersten Anzeichen von alldem bemerkt, dann richtet euch auf und erhebt freudig den Kopf: Bald werdet ihr gerettet!“ Wir haben also einen Herrn und Gott, der diese Welt in Händen hält und der kommen wird, um uns zu erlösen. Darum: „Brust raus und Kopf hoch! Gott macht uns nicht klein, er richtet uns auf!“

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Soll sollen

Quelle: www.pixabay.com
Soll
Gras
drüber
wachsen.

Soll
heilen
mit
der 
Zeit.

Soll
sollen
und
tut's
nicht.

Vielleicht
ist 
es
so
weit,

ihn
noch
einmal
zu 
spüren,

den
Schmerz,
wie
er 
war.

Wenn
er 
nicht
tut,
was
er
soll,

vielleicht
begnügt
er
sich
ja

mit
kurzen
Besuchen
von
Zeit
zu 
Zeit.

Dazwischen
ist 
Frieden,
ist
Ruhe,
ist
Kraft.

Würde
es
soweit
kommen,
wär
schon
sehr
viel
geschafft!


© Volker Halfmann
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Am seidenen Faden

Quelle: www.pixabay.com
Wenn 
dein Leben
am seidenen
Faden hängt

und du
die Schere
schon
angesetzt
hast.

Was
wird dich
davon abhalten,
ihn zu durchtrennen?

Mehr noch
als das,
was du
zu nehmen
verpasst

wird es
das sein,
was du
zu geben
hast.

Darum
schreib ihn
dir ins Herz,
wieder
und wieder,

den Kreis
der Menschen,
die dich
brauchen.

Dich.
So, wie
du bist:

verletzt
und
unvollkommen,
aber
mitten
im Leben!


© Volker Halfmann
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Dämonen der Nacht

Quelle: www.pixabay.com

Dämonen der Nacht, du hörst ihr Geschrei,
bloß nicht bewegen: „ziehn sie diesmal vorbei?“
Die Stimmen im Kopf mit Musik übertönen,
nicht schaun auf die Fratzen, die dich verhöhnen.

Nach Hoffnung graben – doch leer ausgehn.
Den Morgen ersehnen, sich selbst nicht verstehn.
Nach Atem ringen, das Leben verfluchen,
auf Blätter kritzeln, Zerstreuung suchen.

Das Fenster weit öffnen, ein Sprung würde reichen,
an die Familie denken, ins Bett zurück schleichen,
und endlich: weinen! – noch ein leises Gebet.
Die Augen schließen – „verdammt, es ist spät!“

© Volker Halfmann

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Krankheit und Heilung

Jakobus 5, 13-18

Quelle: www.pixabay.com

Krankheit ist ätzend und zieht runter. Oft löst sie ein Wechselbad der Gefühle aus: Hoffnung, Glaube, Ratlosigkeit, Zweifel, Wut, Trauer, Resignation.

Wenn Du ernsthaft krank bist, dann brauchst Du mehr als die Hilfe von Medizinern. Dann brauchst Du einen Arzt, der ganzheitlich helfen kann.

Zur Predigt geht es hier…

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Ironie des Schicksals

Quelle: www.pixabay.com

Wenn mir
das Schicksal
einen Schatz
wie Dich
ins Leben spült

und mir zugleich
das wundersame
Erleben verwehrt,
ihn zu öffnen,

ist das dann
Ironie
und will es
mich quälen?

Oder lehrt
es mich
zu akzeptieren,
dass sich
die wirklichen
Schätze
des Lebens
meiner
Verfügung
entziehen?

Ich werde
das Schicksal
nie begreifen.

Aber Dich,
Dich werde
ich hüten
als das,
was Du bist:
die wertvollste
Leihgabe,
die je bei mir
gestrandet ist.

Und dann,
eines Tages,
wirst Du
Dich öffnen,
weil Du
es leid bist,
nur gehütet
zu werden.

Weil Du
das Leben
suchst
und die Liebe.

An diesem Tag
werde ich
mit Dir
hinunter
zum Strand
spazieren.

Gemeinsam
suchen wir
die Stelle,
an der ich
Dich fand.

Staunend
werden wir
dort stehen,
Hand in Hand,
und dem
Schicksal
von Herzen
dankbar sein.

© Volker Halfmann

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Vielleicht

Quelle: www.pixabay.com

Die Flut
Deiner Worte
macht Dein Reden
nicht glaubwürdiger.
Die Summe
Deiner Beteuerungen
kann mein Vertrauen
nicht mehr
wecken.

Genug
geredet
und geredet
und geredet und…

Geh jetzt los.

Geh!

Finde Deine Spur
und bleibe in ihr.

Vielleicht –
nach einigen Jahren
bewährten Lebens,
kommst Du wieder,
mit der harten Währung
wortloser Taten
im Gepäck.

Dann
lass uns
reden –

vielleicht…

© Volker Halfmann

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Testimony (Psalm 18)

Anhand von Psalm 18 kann ich am Besten erzählen, was ich persönlich mit JESUS erlebt habe…

volker_1986

 

Volker Halfmann

 

Zu meinem persönlichen „Zeugnis“ geht es hier.

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Paulus war kein Lafontaine

Man kann durch eine packende Rede eine ganze Menge erreichen. So wurde Oscar Lafontaine aufgrund seiner mitreißenden Rhetorik 1995 zum Parteivorsitzenden der SPD gewählt (und Rudolf Scharping entmachtet).

Der Apostel Paulus war da ganz anders: Sein Redestil war wackelig, mühsam und anstrengend.

Dennoch hat Paulus die Menschen gepackt, ihnen mitten ins Herz gesprochen. Woran lag das?

© Volker Halfmann
Quelle: Volker Halfmann
© Volker Halfmann
Quelle: Volker Halfmann

Zur Predigt über 1.Korinther 2, 1-11 geht es hier.

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