# 07 Immer rein damit?

Zu Risiken und Nebenwirkungen von Psychopharmaka

Sie werden geschluckt ohne Ende und die Pharmaindustrie verdient mit ihnen Millionenbeträge: Psychopharmaka. Manche von ihnen sind wirklich ein Segen, sie bringen eine Linderung der Symptome, die sonst nicht möglich wäre. Andere wiederum verschlimmern die Lage des Patienten indem sie neue Symptome hervorrufen und seine Lebenssituation aufgrund der Nebenwirkungen deutlich verschlechtern. Was also sind diese Tabletten: Segen oder Fluch? Oder sind sie beides zugleich? Hier meine persönliche Auswertung aufgrund der Tabletten, die ich in den letzten Jahren geschluckt habe.

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# 06 Ehrlichkeit riskieren

Ist Ehrlichkeit in freikirchlichen Kreisen eine Selbstverständlichkeit? Wohl eher nicht, denn Gemeinschaften, in denen ein hoher Anspruch herrscht, fördern die Unehrlichkeit, das Fassadentum. Und so laufen viele von uns mit frommen Masken herum. In dieser Episode geht es darum, den Ursachen für frommes Fassadentum auf die Spur zu kommen und zugleich einen Weg aufzuzeigen, auf dem es gelingen kann, die Masken abzulegen.

Bevor Du Dir den Podcast anhörst, solltest Du Dir dieses fantastische Video anschauen, auf das ich gleich zu Anfang Bezug nehme:

„This is me!“

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# 05 „Sprung in der Schüssel“ – Vom Umgang mit psychischen Erkrankungen

Foto: Johannes Fenn – www.fennomenal.de

Wenn Du mit einem Knochenbruch im Krankenhaus liegst, dann bekommst Du in der Regel viel Besuch. Doch wenn Du mit einer Depression in der Psychiatrie hockst, dann besucht Dich kaum jemand! Woran liegt das? Warum ist es so schwer, mit psychisch erkrankten Menschen umzugehen? Wie sind diese Krankheitsbilder überhaupt zu verstehen und einzuordnen? Hier einige grundsätzliche Anmerkungen aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen…

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# 04 Gottes Sieg über Erstarrung und Verwesung

Was sollen wir tun, wenn unser Glaubensbekenntnis und unsere Erfahrung im Alltag wie eine Schere auseinanderklaffen? Müsste da nicht viel mehr Auferstehung in unser Leben, damit die Osterbotschaft glaubhaft wird?

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# 03 Vertrauen statt Kontrolle

Der Mensch geht doch insgeheim davon aus, die wesentlichen Elemente seines Lebens schon irgendwie unter Kontrolle zu haben. Doch stimmt das eigentlich? Haben wir diese Kontrolle wirklich? Und was wäre, wenn nicht?

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# 02 Die Überwindung der Scham

Wieso schämen wir uns eigentlich? Wozu gibt es die Scham und wie ist sie entstanden? Und wie ist sie zu bewerten? Ist Scham immer positiv oder gibt es sie auch in einer lebensvernichtenden Variante? Wie lässt sich falsche Scham überwinden?

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Mathe ist ein Rätsel

Aufgrund einiger Rückmeldungen habe ich das am stärksten verletzende Wort nun endlich aus diesem Text genommen und es durch eine weniger lieblose Formulierung ersetzt. Es bringt nichts, wenn man eigene Verletzungen dadurch aufarbeiten will, dass man nun selber damit anfängt, andere zu verletzen. So, wie es jetzt formuliert ist, passt es für mich. Denn immerhin handelt dieser Text von Menschen, die Trost gesucht haben – aber Belehrung fanden. Und das tut einfach verdammt weh. Insofern drücken diese Zeilen für mich das aus, was man empfindet, wenn man unmittelbar nach einer solchen Enttäuschung wieder nach Hause schleicht:

Mathe ist ein Rätsel - doch du bist auch nicht besser,
du Seelenfresser und Liebesvergesser.
Ich hab doch tatsächlich gedacht,
es macht dir was aus, wenn ich berichte,
meine Geschichte vom tobenden Sturm in der Seele,
wie ich mich quäle zum Licht und es doch verfehle.
Ich bin wie eine Quittung, die niemand mehr braucht,
zerknüllt und in den Matsch geworfen.
Die Seele gestaucht, den Sinn verloren,
verfluchend den Tag, an dem ich geboren.

Ich habe Halt gesucht, ein offenes Ohr,
ein fühlendes Herz - ist das denn so schwer?
Ich begehr ja nicht mehr, als dass du mich stützt,
nur für ein paar Stunden, bis das Grauen vergeht.
"Verflucht ist der Mensch, der sich auf Menschen verlässt".
Und doch konnte ich nicht glauben, dass es nicht nützt,
zu hoffen, dass da einer ist, der versteht.

Du hast mich einfach fort geschoben,
mich verprügelt mit deinem besseren Wissen:
"Was jetzt zählt, ist die Tat: beflissen zu glauben
und sich nicht zu beschweren.
Der Teufel will dir die Hoffnung rauben,
dagegen musst du dich wehren.
Steh endlich auf, anstatt hier zu jammern,
reiß dich zusammen und fang an zu beten!"

Du hast meine Hoffnung mit Füßen getreten,
hast mich auf Abstand gehalten mit deiner Predigt:
ein frommer Spruch - und schon schien alles erledigt.
Vielleicht gehörst du zu denen, die ihr Heil verwalten
in Regalen voller klugen Sprüchen,
die nichts wissen von Rissen und Brüchen.
Wer selbst keinen Halt hat, der kann andre nicht halten!

Mathe ist ein Rätsel - doch Mathe kann man lernen.
Dich aber in deinen frommen Sphären
werde ich wohl nie verstehn.
Inzwischen weiß ich: Es war ein Fehler
bei dir Halt zu begehrn, denn du hast es nie gesehn,
das Grauen der Nacht.
Dir fehlt die Erfahrung, die barmherzig macht!

© Volker Halfmann
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Manchmal erwischt mich eine abgrundtiefe Scham…

In der aktuellen AUFATMEN (1/2019) gibt es ein Interview mit mir sowie ein Auszug aus meinem Buch „Mein goldener Sprung in der Schüssel“.

Den Artikel und das Interview findet Ihr hier…

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