Meine persönlichen Prog-Favoriten

Wer meine Autobiografie gelesen hat, deiß, wie wichtig die progressive Rockmusik für mich ist. Eine Zeit lang war sie meine Überlebensstrategie, um mich wegzubeamen und die kranken Gedanken in meinem Hirn zu übertönen. Daraus ist eine Leidenschaft geworden, die bis heute anhält.

Höchste Zeit also, um meine persönlichen „Top 50“ zu veröffentlichen. Dabei handelt es sich um 50 Prog-Werke, die allesamt in diesem Jahrhundert veröffentlicht wurden (die alten Klassiker von Yes, King Crimson oder Jethro Tull fehlen also in dieser Liste).

Die Reihenfolge stellt in der Tat auch eine Rangfolge dar, wobei mir die einzelnen Platzierungen schon sehr schwer gefallen sind – manche Positionen sind da sicherlich austauschbar (je nach Stimmungslage). Einzig die Nummern 1 bis 10 sind für mich ziemlich klar gesetzt. Und die Nr. 1 gehört nach meiner Einschätzung in die ewige Bestenliste der Rockmusik, und zwar gleich hinter „The Dark Side Of The Moon“.

© ProgPower-Festival

Wichtig ist mir, dass es sich hier wirklich um meine persönlichen „Top 50“ handelt. Ich habe nur solche Prog-Alben aufgelistet, die mich begeistert, bewegt oder geflasht haben. Manche dieser Werke würden wohl in keinem offiziellen Ranking auftauchen, aber für mich waren oder sind sie halt wichtig. Ein Beispiel: Für viele Leprous-Fans dürfte „Pitfalls“ nicht unbedingt das beste Album der Band sein (viel zu weichgespült), für mich jedoch hat es einen besonderen Stellenwert, weil es die quälende Leere der Depression thematisiert. Außerdem ist „The Sky Is Red“ ein Song für die Ewigkeit.

Stilistisch geht es in dieser Liste ziemlich bunt zu: mal Retro-Prog, mal Neo-Prog, mal Folk-Prog und auch mal Prog-Metal. Manche Bands sind mehrmals vertreten, wie Riverside oder Haken. Andere wiederum sind nur deshalb nicht öfter in der Liste, weil ihre besten Veröffentlichungen aus den 80er oder 90er Jahren stammen, wie dies etwa bei Dream Theater der Fall ist (zumindest nach meinem Geschmack).

Einige Prog-Bands werden übrigens entscheidend von christlichen Musikern geprägt, was man meist an den positiven Vibes der Musik bemerkt (Lifesigns, Southern Empire, Dave Bainbridge), sowie vereinzelt auch an den Texten (Neal Morse Band, Iona, Glass Hammer).

Eine Liste der besten Live-Acts würde bei mir anders aussehen. In einer solchen wären Riverside für mich die Nummer eins, gefolgt von der Neal-Morse-Band und Leprous (die Konzerte von Steven Wilson sind zwar perfekt, aber atmosphärisch nicht so der Bringer).

© riversideband.pl

Jetzt aber los – und die Progheads unter Euch dürfen mir gerne einen Kommentar da lassen. Es würde mich freuen zu erfahren, wo Ihr Euch wiederfindet und wo nicht…

  • 50 Lucid Planet: Lucid Planet
  • 49 Marillion: F.E.A.R.
  • 48 Coevality: Multiple Personalitis
  • 47 Pendragon: Men Who Climb Mountains
  • 46 Nova Collective: The Further Side
  • 45 Tool: Fear Inoculum
  • 44 Big Big Train: Folklore
  • 43 Anathema: We’re Here Because We’re Here
  • 42 Neal Morse Band: The Grand Experiment
  • 41 Astra: The Black Chord
  • 40 Glass Hammer: Lex Rex
  • 39 Porcupine Tree: Fear Of A Blank Planet
  • 38 Caligulas‘ Horse: Rise Radiant
  • 37 Lifesigns: Altitude
  • 36 Be’Lakor: Vessels
  • 35 TesseracT: Altered State
  • 34 Octavision: Coexist
  • 33 Syrek: Story
  • 32 Dream Theater: A Dramatic Turn Of Events
  • 31 Iona: Another Realm
  • 30 Drifting Sun: Forsaken Innosence
  • 29 Mastodon: Hushed And Grim
  • 28 Between The Buried And Me: Coma Ecliptic
  • 27 Be’Lakor: Vessels
  • 26 Spocks Beard: Brief Nocturnes And Dreamless Sleep
  • 25 Pain Of Salvation: A Perfect Element, Pt.I
  • 24 Dikajee: Forget Me Nots
  • 23 Kaipa: Sattyg
  • 22 Southern Empire: Southern Empire
  • 21 Haken: The Mountain
  • 20 Riverside: Wasteland
  • 19 Jonas Lindberg: Pathfinder
  • 18 Opeth: Pale Communion
  • 17 The Tangent: Auto Reconnaissance
  • 16 Soen: Imperial
  • 15 Cosmograf: The Unreasonable Silence
  • 14 Wheel: Moving Backwards
  • 13 Steven Wilson: The Raven That Refused To Sing
  • 12 Katatonia: The Fall Of Hearts
  • 11 Dave Bainbridge: To The Far Away
  • 10 Gazpacho: Fireworker
  • 09 The Pineapple Thief: Your Wilderness
  • 08 Pain Of Salvation: In The Passing Light Of Day
  • 07 Riverside: Second Life Syndrome
  • 06 Leprous: Pitfalls
  • 05 Haken: Vector
  • 04 IQ: The Road Of Bones
  • 03 Neal Morse Band: A Similitude Of A Dream
  • 02 Earthside: A Dream In Static
  • 01 Steven Wilson: Hand.Cannot.Erase.