KAOS = Kreatives Arbeiten Ohne Suchtmittel – eine 24/7 Online-Selbsthilfegruppe für Künstler*innen

KAOS ist ein Experiment.

Die Idee dahinter ist eine Online-Selbsthilfegruppe für suchtkranke Künstler*innen, die versuchen wollen, clean und trocken zu bleiben.

Vielleicht kennst Du das auch: Am Anfang hilft Dir der Stoff, Grenzen zu überschreiten, die eigene Wahrnehmung zu erweitern und die Kreativität zu pushen. Doch dann zieht er Dich mehr und mehr in den Abgrund.

Mag sein, dass Du Dir Kreativität ohne psychotrope Substanzen kaum vorstellen kannst. Doch sie ist möglich, sie ist real!

Wenn Du derzeit coronabedingt kein gesichertes Einkommen hast, dann steckst Du vielleicht in einer fetten existenziellen Krise. Das erhöht den Druck, sich wegzubeamen. Doch damit musst Du nicht alleine fertig werden!

KAOS ist ein Online-Meeting, welches für jeden zugänglich ist, der bereit ist, mit anderen Künstler*innen seine Erfahrung, Kraft und Hoffnung zu teilen.

Die Zugangsvoraussetzungen zum KAOS-Chat sind denkbar einfach. Alles, was Du mitbringen musst, ist Ehrlichkeit, Offenheit sowie die Bereitschaft, Dich in andere hinein zu versetzen und von ihnen zu lernen. Darüber hinaus gibt es keinerlei Teilnahme-Bedingungen. Als Admin erlaube ich es mir jedoch, Störenfriede und Gaffer aus der Gruppe zu entfernen.

KAOS ist ein 24/7 Chat. Das bedeutet, dass es keine festen Zeiten gibt, in denen wir miteinander kommunizieren. Du schreibst Deine Nachricht, wann Du willst und wo Du willst. Und dann wartest Du darauf, ob andere Teilnehmer*innen darauf reagieren.

Bei KAOS gelten die üblichen Meeting-Regeln: Oberstes Gebot ist die Vertraulichkeit – Wen Du bei KAOS triffst und was Du dort liest, das behältst Du für Dich! – Erteile keine klugen Ratschläge, sondern bleibe bei Dir selbst und berichte von Deinen Erfahrungen. – Werte andere nicht ab und verurteile sie nicht. – Beschimpfungen und Beleidigungen sind absolut Tabu. – Vermeide es, Dich mit anderen zu vergleichen.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Du kannst Dich bei KAOS mit einem Nickname anmelden und Deine Beiträge so vage formulieren, dass man Dich nur schwer identifizieren kann. Dennoch kann ich Deine Anonymität in diesem Forum nicht garantieren: Die Seite könnte gehackt werden, das Passwort kann an Unbefugte weitergegeben werden oder aber man erkennt Dich trotz Deiner allgemein gehaltenen Beiträge. Wenn Du also zu den Menschen gehörst, die es sich absolut nicht vorstellen (oder nicht leisten) können, dass ihre Suchterkrankung an die Öffentlichkeit gerät, dann solltest Du den KAOS-Chat besser nicht nutzen.

Der Chat-Room ist auf 40 Teilnehmer*innen begrenzt. Die einzelnen Beiträge werden jeweils nach 14 Tagen wieder gelöscht!

Hast Du den Eindruck, dass Dir der Austausch mit anderen Betroffenen eine Hilfe sein könnte? Dann schicke mir bitte unten einen Kommentar (der nur für mich lesbar sein wird und nicht online geht!) Oder schreibe mir eine E-Mail (an volker.halfmann@schwereloswerden.de). Darin solltest Du kurz etwas darüber berichten, wer Du bist, was Du so machst und warum Du bei KAOS einsteigen möchtest. Das muss keine Masterarbeit werden – also lieber kurz und knackig. Anschließend erhältst Du von mir dann das Passwort für den Chat.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner)

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# 06 Ehrlichkeit riskieren

Ist Ehrlichkeit in freikirchlichen Kreisen eine Selbstverständlichkeit? Wohl eher nicht, denn Gemeinschaften, in denen ein hoher Anspruch herrscht, fördern die Unehrlichkeit, das Fassadentum. Und so laufen viele von uns mit frommen Masken herum. In dieser Episode geht es darum, den Ursachen für frommes Fassadentum auf die Spur zu kommen und zugleich einen Weg aufzuzeigen, auf dem es gelingen kann, die Masken abzulegen.

Bevor Du Dir den Podcast anhörst, solltest Du Dir dieses fantastische Video anschauen, auf das ich gleich zu Anfang Bezug nehme:

„This is me!“

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Eine Gemeinschaft kranker Menschen

Matthäus 9, 9-13

Die Kirche ist eine Gemeinschaft kranker Menschen. Eigentlich ist sie nichts anderes als eine Art Selbsthilfegruppe: Eine Selbsthilfegruppe für gestrandete Sünder!

Je früher man das erkennt, umso besser. JESUS sagt: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken!“

Zur Predigt geht es hier.